Rechnungen und Kontoumsätze zusammenbringen.

Ein Betrag auf dem Konto erzählt nur die halbe Geschichte. Verbinde Zahlungen mit den passenden Rechnungen und behalte offene Vorgänge im Blick.

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Beleg und Zahlung gemeinsam betrachten
Teilzahlungen gesondert prüfen
Offene Zuordnungen sichtbar halten

Wie ein Kontenabgleich funktioniert

Beim Zahlungsabgleich werden Kontoumsätze mit vorhandenen Rechnungen verglichen. Betrag, Währung, Empfänger oder Absender, Verwendungszweck und Buchungsdatum liefern Hinweise auf den passenden Vorgang.

Eine eindeutige Rechnungsnummer erleichtert die Zuordnung. Fehlt sie, sollten mehrere Merkmale zusammenpassen. Ein gleicher Betrag allein beweist nicht, dass eine bestimmte Rechnung bezahlt wurde.

Welche Fälle eine gesonderte Prüfung brauchen

Teilzahlungen, Sammelüberweisungen, Gebühren, Skonto und Rückzahlungen passen häufig nicht nach dem einfachen Muster einer Rechnung zu genau einem Umsatz. Hier muss die Aufteilung nachvollziehbar bleiben.

Eine Sammelzahlung kann mehrere Belege betreffen. Umgekehrt kann eine Rechnung über mehrere Zahlungen beglichen werden. Solche Fälle sollten ausdrücklich geklärt werden, statt nur anhand der nächstliegenden Summe zugeordnet zu werden.

Offen, vorbereitet und bezahlt unterscheiden

Der Bearbeitungsstatus einer Rechnung und ihr Zahlungsstatus sind zwei unterschiedliche Dinge. Ein geprüfter oder exportierter Beleg kann noch unbezahlt sein. Eine Kontobelastung wiederum kann ohne zugehörigen Beleg vorliegen.

Eine hilfreiche Übersicht zeigt deshalb auch fehlende Dokumente und nicht zugeordnete Umsätze. So erkennst du, wo eine Rückfrage nötig ist und welche Rechnung tatsächlich noch offensteht.

Kontodaten sinnvoll in den Ablauf einbinden

Für einen Abgleich werden passende Kontoumsatzdaten benötigt. Die konkrete Quelle und das unterstützte Format müssen für das eingesetzte Banking festgelegt werden. Eine Zahlungsdatei ist kein Ersatz für einen Kontoauszug.

Kontrolliere den Zeitraum und bereits verarbeitete Umsätze, damit Daten nicht doppelt berücksichtigt werden. Die Zuordnung sollte mit dem Originalbeleg verbunden bleiben und bei Korrekturen nachvollziehbar geändert werden.

Deine Fragen.
Klare Antworten.

Reicht ein identischer Betrag für die Zuordnung?+

Nein. Ein Betrag kann mehrfach vorkommen. Rechnungsnummer, Partner, Währung und zeitlicher Zusammenhang helfen bei einer belastbaren Zuordnung.

Was passiert bei einer Rückzahlung?+

Eine Rückzahlung ist ein eigener Vorgang. Sie darf nicht unbemerkt als weitere Zahlung auf die ursprüngliche Rechnung behandelt werden.

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